Universitäten in Berlin

Berlin trägt zu Recht den Titel Weltmetropole, denn in den letzten Jahrzehnten wurde die Stadt zur Weltstadt der Kultur, Wirtschaft wie auch der Politik. Das Berliner Nachtleben erlangte genau wie seine Architektur und seine Festivals Weltruf. Die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland ist nach der Einwohnerzahl die zweitgrößte Stadt der Europäischen Union.

Berlin ist aber nicht nur das. Die Stadt wurde auch zu einem Zentrum der Wissenschaft und Bildung. Die Weltstadt hat insgesamt vier Universitäten: die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Freie Universität (FU) Berlin, die Technische Universität (TU) Berlin und die Universität der Künste Berlin (UdK).

Die älteste von den Universitäten ist die Humboldt-Universität zu Berlin, die 1810 ihre Türen öffnete. Der preußische Reformator Wilhelm von Humboldt gründete die Universität und reformierte das Bildungswesen.

Robert Koch, der den Tuberkuloseerreger entdeckte und der 1905 den Nobelpreis für Psychologie und Medizin bekam war hier Professor. Albert Einstein, Friedrich Engels und Georg W. F. Hegel hielten hier Vorlesungen. Aus diesen und anderen Gründen erlangte die Universität einen renommierten Ruf.

Die größte Universität der Stadt ist die Freie Universität Berlin, die 1948 gegründet wurde. Sie zählt zusammen mit der Humboldt-Universität zu den elf Eliteuniversitäten Deutschlands. Die Universität verlieh die Auszeichnung Ehrendoktor u.a. an die Schriftsteller Günter Grass und Umberto Eco.

Die zweitgrößte der vier Universitäten ist die Technische Universität (TU) Berlin, die sich in acht Fakultäten gliedert. Die kleinste ist die Universität der Künste Berlin, die aber gleichzeitig die größte Kunsthochschule in Europa ist.